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Premiere mit Potenzial





Der erste Ausbildertag der Handwerkskammer Konstanz sorgte mit Experten aus Wissenschaft und Praxis für zahlreiche Impulse

„Den ersten Tag vergisst man nicht.“ Wer sich wie Franz Sieger noch an das flaue Gefühl erinnert, alleine vor einem großen Stahltor zu stehen, der kümmert sich später darum, dass es andere leichter haben. Er sorgt für einen freundlichen Empfang, eine umfassende Einführung, lädt vielleicht sogar die Eltern mit ein. Es sind teilweise ganz einfache Mittel, mit denen der Ausbildungsleiter bei der Karl Storz Endoskope GmbH & Co. KG in Tuttlingen für einen guten Start in die Ausbildung sorgt. Einfache Mittel – vorausgesetzt, man bringt das Einfühlungsvermögen und Wissen mit, um sie auch anwenden zu können. Wie viel man mit Ideenreichtum, Empathie und Engagement für und mit dem Nachwuchs erreichen kann, das war der rote Faden, der sich durch die Vorträge und Workshops des ersten Ausbildertages der Handwerkskammer Konstanz zog. Rund 80 Ausbilderinnen und Ausbilder, Personalverantwortliche und Führungskräfte aus dem gesamten Kammerbezirk waren am vergangenen Freitag in die Bildungsakademie nach Singen gekommen, um mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis die Perspektiven einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit zu diskutieren und Anregungen für den eigenen Betrieb mitzunehmen.

Mit Engagement und Empathie für einen guten Start sorgen

„Ihre Zeit ist gut investiert“, begrüßte Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner die Premierengäste. Die wirtschaftliche Zukunft der Betriebe hänge immer stärker von einem erfolgreichen Fachkräftekonzept ab, in dem der Ausbildung eine Schlüsselrolle zukomme: „Nur wer sich selbst um qualifizierten Nachwuchs kümmert, wird auch morgen noch wettbewerbsfähig sein.“ Es gelte daher, seine Zielgruppe gut zu kennen und sich immer wieder aufs Neue auf die Bedürfnisse und Problemlagen der Jugendlichen einzustellen.

„Es gibt nicht die Jugend, sondern nur Jugenden.“

„Wie ticken Jugendliche?“ hieß es so schon zum Auftakt des Ausbildertages. Der Soziologe Michael Ebertz von der Katholischen Hochschule Freiburg stellte in seinem Eröffnungsvortrag die Ergebnisse der aktuellen Milieustudie des Heidelberger Sinus-Instituts vor. Eine der wichtigsten Erkenntnisse: „Es gibt nicht die Jugend, sondern nur Jugenden.“ Das traditionelle Milieu mit seinen konservativen Werten sei dabei nur noch eine Randerscheinung. Konsum und Spaß prägten die Vorstellung wachsender Gruppen von Jugendlichen. Aber auch die karrieristischen „Performer“ seien auf dem Vormarsch und auf der Suche nach immer neuen Herausforderungen. Ebertz stellte aber auch klar: „Milieus sind keine Schubladen.“ Die Kenntnis des ungefähren Grenzverlaufs könne aber helfen, die Jugendlichen genauer wahrzunehmen und mehr Verständnis zu entwickeln.

Thomas Dietenmeier, Vorsitzender des Konstanzer Handwerkerkreises, machte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Mut, in der Nachwuchswerbung neue Wege zu beschreiten. Mit Bildungspartnerschaften und über die sozialen Netzwerke ließen sich Jugendliche gut erreichen. Auch mit großen Aktionen wie dem Handwerkertag, der alljährlich hunderte Schülerinnen und Schüler auf den Münsterplatz lockt, sorgt Dietenmeier für Aufmerksamkeit und Kontakte zu den Jugendlichen. Den direkten Draht zu den Auszubildenden pflegt auch Franz Sieger. Von der Geburtstagkarte schon vor Beginn der Ausbildung bis zum Vier-Augen-Gespräch bei einem Waldspaziergang, wenn es mal Probleme gibt: Oft seien es die kleinen Dinge und vor allem die persönliche Zuwendung, durch die sich die Rahmenbedingungen im Betrieb und damit die Qualität der Ausbildung verbessern ließen.

Tipps für mehr Verständnis und ein besseres Miteinander kamen auch von Marc Schloßareck: Der Wirtschaftsmediator erkundete mit den Forumsteilnehmern die Fallstricke des täglichen Miteinanders. Klaus Lemler, unter anderem als Dozent an der Bildungsakademie tätig, nutzte seinen Workshop für einen praxisnahen Überblick über die Methodik der Wissensvermittlung und zeigte Wege auf, wie sich die Ausbildung durch auftragsorientierte Unterweisung systematisch ins Tagesgeschäft integrieren lässt. Didaktisch wertvoll und zugleich urkomisch ging der erste Ausbildertag mit dem Auftritt der Freiburger Theatergruppe „Die Mauerbrecher“ zu Ende: Die vier Improvisationskünstler hatten in den Foren gut aufgepasst und brachten die Themen des Tages in einer spritzig-spontanen Ausbildungs-Revue auf den Punkt.

„Die Premiere war ein voller Erfolg“, freute sich Organisatorin Sabine Schimmel, Leiterin des Fachbereichs Bildung und Ausbildung der Handwerkskammer Konstanz. Die Resonanz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sei durchweg positiv gewesen. Der Ausbildertag soll daher auch im kommenden Jahr den Betrieben im Kammerbezirk Impulse und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bieten.

Impressionen und Materialien zur Veranstaltung finden Sie unter

www.hwk-konstanz.de/ausbildertag


Text/Bilder  Handwekrskammer Konstanz



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