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Südkurier- 18.10.2010. Auf einen Kaffee mit Thomas Dietenmeier, der bei einem Cappuccino im Eiscafé Pampanin über Handwerk und Nachwuchs mit Kirsten Schlüter vom Südkurier spricht.



Wie unwissend sind junge Menschen heute?

Sie haben gar keine Vorstellung davon, was sie mal beruflich machen wollen. Sie bewerben sich für irgendetwas, aber die innere Überzeugung fehlt.

Wie leicht fällt es Ihnen, Ausbildungsplätze zu besetzen?

Ich bin froh, wenn ich überhaupt Bewerber einladen kann. Wir haben je Lehrjahr zwei Stellen zu besetzen, eine davon ist für 2010 noch frei. Wir besetzen die Stellen nicht um jeden Preis. Früher haben wir Lehrlinge eingestellt, bei denen es schon grenzwertig war. Und von manchen mussten wir uns wieder trennen. Da haben wir uns gesagt, dass wir den Maßstab höher setzen müssen, auch wenn uns das Schwierigkeiten bereitet.

Woran liegt es, dass viele nicht einmal mehr den Dreisatz beherrschen?

Das ist schwierig nachzuvollziehen. Bei einem Großteil fehlt die Unterstützung von der Familie. Ich war auch kein Überflieger, aber meine Eltern haben mich dahin geführt, dass es gereicht hat. Es gibt zerrüttete Familienverhältnisse oder beide sind berufstätig und haben keine Zeit. Man kann es vielleicht nur mit der Ganztagsschule in den Griff kriegen, mit Hausaufgabenbetreuung.

Was muss ein Lehrling mitbringen?

Er muss Ausdauer mitbringen und logisches Verständnis. Wichtig ist auch, dass er Spaß an der Arbeit gewinnt. Das versuchen wir zu fördern, indem wir Sachen anbieten, die nicht unmittelbar mit dem Fach zu tun haben. Wir machen zum Beispiel Exkursionen, um zu zeigen, was die Industrie macht, wie wertig die Materialen sind, die wir verarbeiten. Viele haben kein Gefühl dafür.

Bereitet die neue Werkrealschule die Schüler besser vor?

Sie ist sicher der bessere Weg als die Hauptschule. Die Jugendlichen sind länger an der Schule und dadurch ein bisschen reifer. Ich kam mit 15 Jahren in die Lehre und war noch ein Kind. Die Werkrealschule mit der Kooperation mit beruflichen Schulen wird hoffentlich eine gute Sache. Einen Hauptschulabschluss vor 30 Jahren kann man nicht mit einem Hauptschulabschluss heute vergleichen. Er ist weniger wert. In dieser Zeit ist irgendwas passiert.

Aber was?

Ich weiß es nicht. Aber weder die Schulen noch wir können es leisten, die Lücken aufzufüllen, die bei einigen Jugendlichen entstanden sind. Alles, was am Anfang kaputt gemacht wird, kostet hinterher mehr Geld. Es ist ja frustrierend für die Jugendlichen, wenn sie keine Perspektive haben. Und dann kommen sie in Einrichtungen, die die Gesellschaft viel kosten und die Jugendlichen doch nicht voranbringen. Weil sie wissen: Hier bin ich nur, weil ich es auf der Hauptschule nicht geschafft habe.

Wo liegen die Probleme des Handwerks insgesamt?

Mich stört die Kleingliedrigkeit. Gute Leute machen eine Ausbildung, dann den Meister oder Techniker oder sogar ein Studium. Dann sind sie gut qualifiziert, finden aber gar keine Position mehr in den Betrieben, weil die oft sehr klein sind. Sie müssen sich wieder selbstständig machen und wir drehen uns im Kreis.

Wo führt diese Entwicklung hin?

Ich gehe davon aus, dass ich später fast nur noch Meister beschäftige und die dann auch entsprechend bezahle. Es reicht nicht mehr, wenn man nur eine Ausbildung macht und sich dann 30 Jahre lang durchschlägt.

Dann bleiben wieder die Schwächeren auf der Strecke?

Verlierer wird es immer geben. Das ist auch in der Industrie passiert. Durch die Automatisierung sind die ganz einfachen Arbeitsplätze weggefallen. Die jungen Leute, die nicht weiterkommen, sind aber nicht zu wenig intelligent. Sie sind nur nicht auf der richtigen Spur.

Welche Zukunft hat das Handwerk?

Das braucht man immer. Und man kann Geld damit verdienen. Wenn im Haupt- und Finanzausschuss Zahlen genannt werden, wie viel Umsatz in Konstanz der Tourismus oder andere Sparten bringen, dann sieht man: das Handwerk hat eine Wahnsinnskraft. Ich weiß nicht, woher es kommt, dass man sagt, eine Banklehre sei besser als eine Ausbildung zum Schreiner. Im Mittelalter war das Handwerk das produzierende Gewerbe. Diese Position hat die Industrie jetzt eingenommen. Trotzdem gibt es ohne Heizung und ohne Fenster kein Haus. Aber es fällt einigen Handwerkern schwer, dazu zu stehen, was sie machen.

Fragen: Kirsten Schlüter, Bild: Oliver Hanser




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